Ist dein Beruf zugleich deine Passion? Was arbeitest du?
Ja, meine beiden Berufe sind definitiv meine Passion. Ich arbeite halbtags als Mechatroniker in einer Druckerei. Außerdem bin ich selbständiger Fotograf und regelmäßig in Krefeld und Umgebung mit der Kamera unterwegs. Ich arbeite sehr gerne nah am „Produkt“ und kann so meinem Anspruch, erstklassige Arbeit abzuliefern, gerecht werden. Das motiviert total!
Was macht dir neben deinem Beruf Spaß? Hast du ein Hobby oder Ehrenamt?
Auch in meiner Freizeit fotografiere ich sehr gerne und sammele Impressionen, auch wenn ich beruflich fast täglich eine Kamera in der Hand halte. Meine Fitness, Flexibilität und Gelassenheit trainiere und steigere ich regelmäßig mit Yoga. Meine (große) Zwillingsschwester hat mich vor einige Jahren einfach in ihrem Kurs angemeldet. Das macht sehr viel Spaß und schult mich in vielerlei Dingen.
Möchtest du uns deinen Lieblingsplatz verraten? Liegt der in Krefeld oder woanders?
Einer meiner Lieblingsorte in Krefeld ist auch das von mir am meisten fotografierte Motiv: der Rhein, denn der lädt einfach dazu ein, den Blick über das Wasser schweifen zu lassen und Abstand vom Alltag zu nehmen. Dazu kommt hier die Kombination aus Natur und alter Industrie.
Was findest du gut an unserer Stadt und was gefällt dir gar nicht?
An Krefeld gefällt mir, das die Stadt nicht so groß ist. Hier kann ich noch bedenkenlos zu Fuß über eine Hauptverkehrsader laufen oder im Stadtwald ein lauschiges Plätzchen finden, wo ich meine Ruhe habe. Und da Krefeld ein „großes Dorf“ ist, treffe ich ständig Leute, die ich kenne.
Spannend finde ich auch, mal neue Wege zu nehmen, einfach einen kleinen Umweg zu gehen und in eine Straße einzubiegen, durch die ich noch nie gelaufen bin.
Mir gefällt gar nicht, wenn Menschen, die in Krefeld leben, keine Verantwortung für ihre Heimatstadt übernehmen wollen. Das fängt schon damit an, seinen Müll nicht einfach auf die Straße zu schmeißen und seine eigene Heimat zu vermüllen, zu verschmutzen und zu zerstören.
Manchmal ärgere ich mich über nicht nachvollziehbare zeitfressende Ampelschaltungen in Krefeld, das kommt aber ganz darauf an, ob ich im Stress bin oder nicht.
Was würdest du deinem 18-jährigen Ich raten, wenn du in der Zeit zurück reisen könntest?
Ich würde meinem jüngeren Ich raten, entsprechend früh Geld zu investieren. Ich mach mir nicht viel aus Hab und Gut, aber zum Leben ist es eben nötig.
Foto: Felix Burandt





